... meine Apotheke

Apotheke Nussdorf

Heiligenstädterstrasse 140  
1190 Wien
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Öffnungszeiten:
Mo. - Do.: 08:00 - 19:00
Fr.: 08.00 - 18:00
Sa.: 08:00 - 12:00

Traditionelle Chinesische Medizin

TCM

Seit 5000 Jahren in China, seit 2000 Jahren in der Literatur und seit 15 Jahren in der Apotheke Nussdorf.

Was ist das Besondere an der traditionellen chinesischen Medizin (TCM)?
Anders als in unserer Schulmedizin wird in der TCM der "ganze Mensch" gesehen und behandelt. Das heißt, das Augenmerk liegt nicht zwingend auf dem Organ, das gerade erkrankt ist, sondern auf dem Disharmonie-Muster, das zur Erkrankung geführt hat. In der Praxis kann das bedeuten, dass beispielsweise Asthma über die Lunge, den Magen oder über die Nieren behandelt werden kann, je nachdem wo die Ursache liegt.

Wodurch unterscheidet sich die TCM von unserer Volksmedizin?
Durch die jahrtausende alte Dokumentation. In China existiert seit langem ein eigenes Denkschema, das auf Beobachtungen der Natur basiert und in dem Erkrankungen ihren Platz gefunden haben - als so genannte Disharmonie-Muster. In der Volksmedizin wird oft ein und dasselbe Kraut in verschiedenen Gegenden oder von verschiedenen Familien, für oder gegen etwas völlig anderes verwendet. Das heißt, es fehlt die Systematik. Keine "Kräuterhexe" kann Ihnen erklären, warum sie bei Husten Spitzwegerich verwendet und nicht Johanniskraut. Unsere Volksmedizin hat zum Teil auch beachtliche Erfolge, allerdings fehlt das Weltbild dahinter. Wenn einer etwas "im Gefühl" hat, kann eben nur er es, aber er kann nicht begründen, warum er etwas so und nicht anders macht.

Wie findet man die Ursache?
Speziell ausgebildete Ärzte nehmen sich zeit, um Sie kennen zu lernen. Das Erstgespräch bei einem TCM-Arzt dauert etwa ein bis zwei Stunden. Es geht dabei um die aktuellen Beschwerden, seit wann sie bestehen, was bisher geholfen hat usw. Diesen Teil kennen Sie sicherlich aus der Schulmedizin. Dann aber geht die Befragung weiter: wie sehen Ihre Lebensumstände aus, wie ernähren Sie sich, wie sehen Ihre Arbeitswelt und Ihre Freizeitgestaltung aus, welche Symptome zeigt eine Grippe bei Ihnen (eher Halsweh oder mehr Schnupfen, Gelenkschmerzen oder Fieber, …). Zur TCM gehören neben dem Gespräch auch Pulsfühlen und Zungendiagnostik. Beim Pulsfühlen wird nicht nur die Anzahl der Herzschläge gezählt sondern vor allem auf die Pulsqualität geachtet: Überfluss- und Mangelbilder lassen sich so am sichersten unterscheiden und auch manche Infekte lassen sich so gut "erfühlen". Der Blick auf die Zunge (Beurteilung von Form und Farbe des Zungenkörpers und des Belags) komplettiert die Anamnese.

Wie wird behandelt?
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ernährungsumstellung, "Lifestyle-Medizin", Akupunktur oder Arzneien.

Woher kommen die Arzneien?
Die Arzneien, die Sie in Ihrer Apotheke bekommen, stammen fast ausschließlich aus China.

Wie sicher sind sie?
Unser Importeur kontrolliert jede Lieferung in einem Labor, ob auch wirklich das enthalten ist, was darauf steht, oder, ob eine gefährliche Schadstoffbelastung vorliegt. Daher können wir ruhigen Gewissens sagen, dass unsere chinesischen Arzneien sicher sind.

Welche Nebenwirkungen hat so eine Behandlung?
Die Rezeptur wird auf den Organismus abgestimmt. Es ist nicht so wie in der Schulmedizin, bei der jeder Patient "das gleiche Aspirin" schluckt. Wenn sie also Ihrem Arzt genaue Auskünfte gegeben haben und er sich ein richtiges Bild machen konnte, sind Nebenwirkungen sehr selten. Die meisten betreffen, insbesondere am Beginn der Behandlung, Veränderungen der Stuhlkonsistenz. Bei weitem risikoreicher ist aber die Selbstmedikation mit "gesunden" Präparaten, zum Beispiel Ginseng.

Wie lange dauert eine TCM-Behandlung?
Das hängt ganz von Ihrem Wünschen ab und auch von der Geschwindigkeit, mit der Ihr Organismus auf den neuen "Input" der Arzneien reagiert. Einen frischen Infekt sind Sie im Idealfall in wenigen Stunden los, andere Erkrankungen sind da schon hartnäckiger.

Wann bin ich bei der TCM gut aufgehoben?
Das Hauptaufgabengebiet der TCM ist heute die Behandlung von chronischen Erkrankungen, gegen die die Schulmedizin wenig ausrichten kann, oder die sie auch bis dato nicht diagnostizieren kann. Verdauungsstörungen, Nervenschmerzen eines Diabetikers, Hautausschläge, Begleitung während einer Chemotherapie oder Bestrahlung sowie Schlafstörungen gehören zu den häufigsten Beschwerden, die mit der TCM behandelt werden. Aber auch Infekte, die "den ganzen Winter über" dauern oder Allergien lassen sich in vielen Fällen erfolgreich behandeln.

Dr. Elke M. Held
Ärztin für Allgemeinmedizin und TCM
1190 Wien
Guneschgasse 4
 
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